SOFTWARE-TRAININGS & BERATUNG

In Zusammenarbeit mit dem Netzwerk friendly training biete ich Seminare für Grafiksoftware, Grundlagen der Gestaltung sowie Beratung zu Kommunikations- und Publishingthemen an.

Das komplette Seminarangebot für die Adobe Creative Suite, Microsoft Office, MacOS sowie weitere Themen aus den Bereichen Kommunikation und Gestaltung finden Sie auf der Webseite www.friendlytraining.de.

Für individuelle Schulungen in ihrem Haus erstellen wir Ihnen gerne ein Angebot. Schicken Sie uns bitte Ihre Vorstellungen von Ort, Termin und Trainingsinhalten per Mail an a.rauth@erdteil.de oder katharina@friendlytraining.de.


Thema: Grafik-Software

Effizient Print- und Bildschirmmedien produzieren. Flyer, Broschüren, Zeitschriften, wissenschaftliche Arbeiten, Präsentationen.
Die Themen im Einzelnen:

  • Digital Publishing: eBooks und eMagazines für eBook-Reader (z. B. Kindle) und Tablet Computer (z. B. iPad).
  • Magazine, Bücher und wissenschaftliche Arbeiten gestalten mit Adobe InDesign.
  • Bildbearbeitung und Montage mit Adobe Photoshop.
  • Layout und Bildgestaltung mit Adobe Illustrator.
  • Webdesign mit Adobe Illustrator
  • Präsentationen erstellen mit Adobe InDesign und Acrobat Professionell.
  • Adobe Photoshop für Illustratoren.
  • Adobe Illustrator für Illustratoren.



Thema: Grundlagen der Gestaltung

Die meisten Kommunikationsmittel sind eine Kombination aus Text, Grafik und Bild mit ihren je spezifischen Eigenschaften. Räumliche Darstellung, schnelle Erfassbarkeit und gute Behaltensleistung zählen zu den Stärken von Bildern, denen Vorzüge bei zeitlichen Abläufen, Darstellung argumentativer Zusammenhänge und Vermittlung abstrakter Inhalte von Text gegenüberstehen. Erst die sinnvolle Kombination beider Zeichenarten ermöglicht die optimale Vermittlung der Gesamtaussage.


Diese Seminare richten sich vor allem an Personen, die bislang wenig Erfahrung im Umgang mit der Gestaltung von Text/Bild-Kombinationen haben und zu professionelleren Ergebnissen gelangen möchten.


Die Themen im Einzelnen:

  • Wahrnehmungspsychologie und Zeichentheorie für alle Medien.
  • Methoden der Bildgestaltung in der werblichen Kommunikation und didaktischen Zusammenhängen.
  • Visuelle Narration: Erzählen mit Bildern.
  • Farbe in der Bildgestaltung.

Eher Grundsätzliches

Die Verfügbarkeit von Grafiksoftware hat eine Fehleinschätzung hinsichtlich der Produktion von Kommunikationsmitteln in Umlauf gesetzt. Gut gestaltetete Drucksachen- und Bildschirmmedien, so eine weitverbreitete Annahme, müsse der flüssige Umgang mit eben solcher Software sozusagen als Nebenprodukt abwerfen. Leider ist nichts weniger der Fall. Denn auch der perfekt trainierte Umgang mit Grafik- oder Bildbearbeitungssoftware kann die gestalterische Ausbildung nicht ersetzen. Quereinsteiger – und wer zählt heute nicht dazu? – benötigen außer einem Softwaretraining vor allem Kenntnisse gestalterischer Grundlagen. Sonst ist das Softwaretraining, salopp gesprochen, für die Katz! Man kann es gar nicht deutlich genug sagen: Sollen fachfremde Personen gestalterische Aufgaben übernehmen, müssen sie sich zuallererst mit deren Grundlagen vertraut machen, die Beherrschung der Software ist dagegen sekundär. Enttäuschungen sind sonst vorprogrammiert: Man operiert mit hochspezialisierter Software für professionelle Ansprüche und weiß im Grunde nicht, was man tut.

Soll es eine Antiqua-Schrift sein oder doch lieber eine Grotesk, Flatter- oder Blocksatz, die Headline in Versalien, der Hintergrund eher blau oder blaugrau, und wo ist die Verwendung von Bildern in welcher Größe am sinnvollsten? Gestalter müssen dauernd Entscheidungen treffen. Selbst wenn grundlegende Gestaltungsvorgaben bereits existieren, verlangt die Anfertigung individueller Kommunikationsmittel immer wieder Entscheidungen im Detail. Spezielle Schulungen für Gestaltung helfen Ihnen im Umgang mit Designaufgaben die nötige Entscheidungssicherheit zu erlangen.

Die tägliche intensive Auseinandersetzung mit Theorie und Praxis der Gestaltung und Bildproduktion veranlasst zu einer eher ernüchternden Feststellung: Gestaltung im allgemeinen und Bilder im besonderen werden fast immer falsch eingeschätzt.
Einerseits werden sie, weil nur beiläufig wahrgenommen, hinsichtlich ihrer Produktion und Wirkung unterschätzt, dann wieder, wie das Beispiel Computerspiele mehr als deutlich zeigt, wird ihre Macht überschätzt. Offensichtlich in dem einen wie dem anderen Fall ist die abwertende Haltung gegenüber dem Bild. In unserer durchrationalisierten Gesellschaft gilt das Bild als kindisch, naiv, vormodern, irrational und letztlich bedeutungslos. Doch weder sind Bilder (und Design allgemein) funktionslose Dekoration mit ausschließlichem Behübschungseffekt, noch verfügen sie über manipulative Kräfte, denen der Rezipient machtlos ausgliefert ist. Anders als die Adepten einer reinen Schriftkultur es gerne zugeben möchten, kommt dem Bild eine entscheidende Aufgabe in nahezu allen Bereichen der Kommunikation und Vermittlung von Erkenntnis zu. Tendenz steigend. Nicht von ungefähr wurde vor einigen Jahren der sogenannte »iconic turn« ausgerufen.
Für den professionellen Umgang mit Gestaltung und Bildern ist daher eine detaillierte Kenntnis ihrer besonderen Eigenschaften und Möglichkeiten unverzichtbar, will man nicht immer wieder die gleichen Fehler machen.

Referenzen

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, the Campus, Career Center der UdK Berlin, Cornelsen Verlag, Deutsche Luft- und Raumfahrtgesellschaft, Designakademie Berlin, Deutsche Gesellschaft für zerstörungsfreie Prüfung, HSD Akademie Berlin, Illustratoren Organisation e.V., Institut für technische Weiterbildung Berlin, Laserline Academy Berlin, Mediengestalter im Pfefferwerk e.V., Meta Design Berlin, Nord Handwerk, One by One GmbH, Rundfunk Berlin Brandenburg rbb, schöll AG, Stadtservice Oranienburg GmbH, Universität der Künste Berlin (UdK), VDI Verlag Berlin, WAF Werbegesellschaft